Heimat, Liebe, WILLKUER beim Heimspiel 2025
Wenn eine Band ihre Heimatbühne betritt, dann weht ein anderer Wind: schwerer, ehrlicher und voller Herzblut. Vom 14. bis 16. August 2025 haben WILLKUER mit ihrem Heimspiel nicht nur ein Festival gespielt, sondern ein Stück Rockgeschichte geschrieben. Drei Tage voller purer Emotionen, unvergesslicher Momente und einer Fanbase, die lauter war als jedes Feuerwerk. Von der intimen Nähe am Donnerstag bis zum finalen Abriss am Samstag, war dieses Wochenende ein Manifest dafür, warum Rock ’n’ Roll lebt und niemals stirbt.
Donnerstag: Supporters only
Ein ganz besonderer Auftakt für alle WILLKUER-Supporters: Die Jungs luden am Donnerstag zur exklusiven Supporters Party ein und jeder durfte sogar noch einen Gast mitbringen. Statt öder Imbissbuden-Klassiker gab es bei den BBQ Rebellen richtig gutes Futter: saftige Burger direkt von der Feuertonne, frisch, heiß, ehrlich. Kein Currywurst-Pommes-Einerlei, sondern ein kulinarisches Highlight, das zum Rock ’n’ Roll passte wie kaltes Bier zur heißen Bühne. Das Rahmenprogramm? Persönlich, nah und verdammt charmant. Nach dem traditionellen Fassanstich mit satten 100 Litern Freibier von den Sponsoren durfte Donnerbalken das Ganze eröffnen und haben somit ihren Standpunkt direkt klar gemacht. Doch der wahre Gänsehautmoment: WILLKUER selbst standen privat und ungeschminkt für ihre Fans auf der Bühne. Die fünf Schwaben unterstrichen ihren Auftritt durch Supporter-Kutten und sorgten für ein starkes und visuelles Statement.

Freitag: Ein Tag voller Power und Durchhalte-Rocker
Bei bestem Festivalwetter und strahlendem Sonnenschein öffneten pünktlich um 15 Uhr die Tore zum Infield. Schon kurz darauf gab es die erste Abkühlung: Bieranstich! Die Jungs von WILLKUER standen selbst am Zapfhahn und verteilten fröhlich Freibier an die glücklichen Fans. Neben Drinks und Snacks war natürlich auch wie gewohnt der WILLKUER-Merchtruck mit dabei. Um 16:30 Uhr wurde es dann laut: TonRausch hatten die Ehre, das Festival 2025 zu eröffnen. Mit harten Riffs und einer energiegeladenen Show brachten sie ordentlich Bewegung vor die Rockstage. Danach stieg Tulpe mit Ton technischen Startschwierigkeiten und Nieselregen auf die Bühne. Sie überraschten ihre Fans nicht nur mit ihrem verrückten Sound, sondern auch mit abgefahrenen Retro-Outfits. Der dritte Act, Herbst, hatte es nicht leicht, denn mitten in ihrer Show zogen pechschwarze Wolken auf und die Sintflut kam. Während die meisten ins Trockene flüchteten, zogen die Jungs aus Berlin knallhart durch, trotz regenbedingter Aussetzer in der Technik. Für die, die geblieben sind, war es pure Rock ’n’ Roll Magie.

Als der Regen nachließ, legte Alex im Westerland los und zerlegte das Infield. Es wurde getanzt, gepogt und gegrölt, was das Zeug hielt. Zum krönenden Abschluss flogen noch kleine Jägermeister-Flaschen ins Publikum. Nach dem Chaos gab es Gänsehaut pur. Olli von Herbst schnappte sich seine Akustik-Gitarre und legte ein kleines Solokonzert hin – laut, rau und verdammt emotional. Anschließend kam der absolute Knall: Alexander Eder. Mit Pyro, unaufhaltbarer Energie und einer Show, die kaum zu bändigen war, fegte er über den Laufsteg. Spätestens, als er sein Shirt auszog, gab es im Publikum kein Halten mehr. Einen zugeschmissenen BH und Slip gab es inklusive auf der Bühne. Wild ist ein gutes Wort für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages, gekrönt von einer Aftershowparty mit DJ VoxY.
Samstag: Abriss auf Ansage

Samstag hieß es dann Festivalmodus an, Zurückhaltung aus. Punkt 15:30 Uhr gingen die Tore auf und wie könnte es anders sein, es stand wieder der Fassanstich an. Ebenso ein Highlight für die Kleinen unter uns war eine Rundfahrt mit einem Zugfahrzeug eines Supporters WILLKUER-Design. Um 16:00 Uhr betraten Leidbild die Bühne und machten sofort klar, dass heute niemand mit halber Kraft antreten würde. Mit ihrer Mischung aus klarer Ansage und eingängigen Hooks brachten sie das Publikum schon früh in Bewegung. Direkt danach gaben Schlussakkord Vollgas und schraubten die Energie weiter nach oben. Ihr Sound knallte kompromisslos und sie heizten der Meute mit zwei hübschen Tänzerinnen und einer Ladung Wasserbomben zu ihrem neuen Song, „Sommer Sonne Schlussakkord“ weiter ein.

Um 17:50 Uhr gab es dann einen ganz besonderen Moment: Die Autogrammstunde mit WILLKUER stand an. Die Jungs nahmen sich Zeit für ihre Leute, Selfies, Unterschriften und ein paar lockere Sprüche. Kaum war das beendet, ging es schon weiter mit 9MM Headshot, die das Publikum in bester Manier auf links drehten. Ihre Show war ein Schlag ins Gesicht. hart, direkt und genau das, was man sehen wollte. Und dann kam Stepfather Fred. Diese Band war der Inbegriff von Wucht, Spielfreude und Emotionen. Mit einer Präsenz, die sofort jeden gefangen nahm und einem Sound, der zwischen dreckig und hymnisch variierte. Sie lieferten ein Set, das noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ein echtes Brett und für viele ein wirklich würdiger Auftritt.
WILLKUER: Heimspiel, Herzblut, Höllenritt

Und dann kam der Moment, auf den alle gewartet hatten: WILLKUER live auf ihrer eigenen Bühne. Man merkte vom ersten Ton an, dass es hier um mehr als nur ein Konzert ging. Hier wurde mit Herzblut, Schweiß und jeder Menge Rock ’n’ Roll um das Publikum gespielt. Einer der besten Auftritte der Bandgeschichte – kompromisslos, emotional, brachial. Zum großen Finale krachte ein Feuerwerk über den Himmel, während die Menge tobte. Und als Marcel Hä den letzten Akzent setzte, war klar: Dieses Heimspiel war kein normales Festival. Es war ein Statement, ein Fest, ein Abriss. Kurz gesagt: Wer nicht da war, hat Geschichte verpasst. WILLKUER haben ihr Heimspiel zu einem unvergesslichen Wochenende gemacht. Mit Liebe für ihre Fans, mit Energie für die Bühne und mit jeder Menge Freude in den funkelnden Augen.
An dieser Stelle möchten wir auch noch ein großes Dankeschön und Lob an die Organisatoren, Security, Sanitäter und Helfer aussprechen. Ohne all das Engagement, würde so ein Fest nicht erfolgreich sein. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!
Wir waren selbstverständlich mit einigen Teammitglieder von VRR vor Ort und haben für euch dies in einer Bildergalerie zusammengefasst.
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