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Caliban – Europe Tour – 21.12.18 Köln – Konzertbericht

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Vorweg möchte ich zugeben, dass ich mich nicht in der Metalcoreszene beheimatet sehe. Ich stehe jedoch neuen Erfahrungen und neuen Einflüssen immer offen und neugierig gegenüber. Aus diesem Grunde ging es am 21.12.18 in die alt ehrwürdige Live Music Hall nach Köln-Ehrenfeld für Caliban.

Hauptact an diesem Abend waren die Jungs von Caliban, die zu ihrer Elements-European-Tour einige Gäste im Gepäck hatten. Dazu später mehr.

Einlass 18:30 Uhr stand es geschrieben. Überraschenderweise lief dieser schon früher an, was definitiv als sehr positiv zu verbuchen ist, denn so wurden lange Wartezeiten vermieden. Von der Security wurde man herzlich begrüßt und jederzeit wie ein willkommener Gast behandelt.
Bereits um kurz vor 19:00 Uhr war die Halle gut gefüllt, während auf dem Vorgelände der Halle noch das ein oder andere erfrischende Kaltgetränk zu sich genommen wurde. Perfekte Bedingungen also für den Auftakt eines fulminanten Abends.

„Bad Omen“ aus Los Angeles ließen direkt zu Beginn kein Staubkorn auf dem anderen. Spätestens jetzt wusste ich worauf ich mich eingelassen hatte, als ich mir die tobende Crowd in diesem Hexenkessel so angesehen habe. Eine gute halbe Stunde gaben die US-Amerikaner Vollgas, bevor man den Zuschauern eine kurze Trinkpause zur Stärkung genehmigte.

Die war auch zwingend notwendig. Denn niemand geringeres als Lionheart aus Oakland, California sollte den Mob für Caliban im Vorfeld auf den Siedepunkt bringen. An dieser Stelle muss zwingend ein Dank an die Statik der Live Music Hall ausgesprochen werden, dass die Amerikaner das Dach nicht haben abreisen können. Lionheart bot mit einer Mischung aus Hardcore-Punk und Metalcore alles was so einen Freitagabend zu einer runden Sache werden lässt. Punktum eine wahnsinnig tolle Leistung der Kombi, welche binnen 45 Minuten genau das erreichten, wofür sie eingeladen waren. Die absolute Einstimmung auf den Hauptact Caliban.

Um 20:40 war es dann soweit Caliban enterte die Bühne und legte nach kurzem instrumentalem Intro auch direkt mit Volldampf los. So war es nicht verwunderlich, das bereits nach knappen 10 Minuten zur ersten Wall of Death des Konzertes aufgerufen wurde, jedoch immer mit der Bitte doch gut aufeinander aufzupassen. So wie ich das von bisherigen Konzerten kannte, war es auch an diesem Abend ein Akt der Selbstverständlichkeit. Auch wenn nach dem Konzert doch die ein oder andere Wunde geleckt werden musste.

Zum Song „Ich blute für dich“ wurden dann auch die Specialguests um Eskimo Callboy Sänger Sebastian Biesler und Callejon Sänger Sebastian Sobtzick präsentiert. Zusammen mit Caliban Frontmann Andreas Dörner wirkte das Lied noch intensiver, als ich es im Vorfeld kannte.

„Elements“ heißt das aktuelle Album von Caliban, welches während der gut zweistündigen Show präsentiert wurde.

Ein weiteres Highlight für die Fans von Lionheart war natürlich, dass sich die Band während des Auftritts von Caliban mit unter das Volk mischte. Ihre Fans bekamen die Möglichkeiten Bilder und Autogramme zu sammeln. Ganz großes Lob an dieser Stelle an die Band für die Geduld und die netten Worte. Selbst ausgefallenste Wünsche, wie signierte Drumsticks oder Poster wurden erfüllt und mit einem freundlichen Händedruck dankend und ohne kommerziellen Hintergrund übergeben. Hier wurde ganz klar Fanarbeit geleistet und nicht die schnelle Mark verdient. Die leuchtenden Augen der weiblichen Fans waren nicht zu übersehen.

Mein persönliches Fazit zu diesem Abend „der für mich etwas anderen Art“ fällt ganz klar positiv aus. Nette Menschen kennengelernt, gute Musik gehört, eine top Location besucht, rundum einwandfrei, ich komme gerne wieder und sage Danke!

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