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The Ape Escape – Interview

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„Ape Escape“ ist ein Videospiel bei dem der Protagonist durch die Zeit reist, um Affen mit einem Zeitnetz einzufangen. Was hat das mit euch zu tun?

Wir haben mit dem Spiel an sich nichts am Hut. Unser Bandname ist aus einem anderem Gedanken heraus entstanden.

Ihr bezeichnet euch selbst als Affenbande, ist das eine Marketingstrategie oder euer persönlicher Humor?

Humor … was ist das? ;D

Ihr plant so etwas wie eine „Tetralogie“ zu veröffentlichen. Was bedeutet das und wie kamt ihr auf die ungewöhnliche Idee?

Tja, heutzutage muss man solche Dinge unkonventionell angehen, um herauszustechen und eine Tetralogie fanden wir hier ganz spannend. Der erste Teil, die EP „Woran glaubst Du“ ist ja bereits veröffentlicht. Das Design trägt hier das Thema Erde als eines der vier Elemente und Grundsubstanz, aus der unser Ape’n’Roll besteht.

Welche Vorteile bietet diese Art der Veröffentlichung für euch?

Wir müssen als Band natürlich pragmatisch denken. Jeder von uns hat   einen Vollzeitjob und teilweise schon Kinder, da ist es natürlich essentiell, ein gutes Zeitmanagement zu haben. Eine Fünf-Song-EP ist da natürlich schneller produziert als ein ganzes Album. Wir vermeiden so praktischerweise auch zu lange Wartezeiten, unsere Fans halten so in kurzer Folge immer neues Material in den Händen. Am Ende werden die vier EP’s dann ein Ganzes ergeben, also lasst euch überraschen.

Bis wann sollen alle Teile veröffentlicht sein?

Das wird unser Zeitmanagement dann zeigen. ^^

„Woran glaubst du“ heißt die Reihe. Woran glaubt ihr?

Natürlich glauben wir an Musik! Das ist ja auch die grundlegende Botschaft des gleichnamigen Songs.

Ihr wart Support für Goitzsche Front. Plaudert doch mal aus dem Nähkästchen und lasst keine Pleiten, Pech und Pannen aus.

Neben der offensichtlichen Energydrink-Sucht des Goitzsche-Front Drummers Tom (Backstage standen gefühlt jeden Abend 20 Dosen davon im Kühlschrank) gab es keine großen Ausschweifungen. Natürlich waren wir anfangs noch arg aufgeregt. Lange Zeit war offen, wer denn nun für uns die Tontechnik macht, sodass wir hier und da nicht den optimalen Sound hatten. Nach den ersten Konzerten hat sich das aber alles eingespielt und wir haben mit Kurt (Tontechniker von Stunde-Null) einen super Partner gefunden. Neben ständigen Staus und Vollsperrungen gab es nur eine Pleite: Eine Woche vor dem letzten Konzert in Mannheim sprang uns der Aushilfsdrummer ab, der unseren urlaubenden Schlagzeuger für diese Mukke ersetzen sollte. Zum Glück können Kontakte und Freunde einen aus der größten Sch**** holen, es fand sich mit Marcel ein Retter in der Not.

Mit wem würdet ihr sonst gerne mal spielen? King Kongs Deoroller wäre doch eine affenstarke Kombi…

Mit King Kongs Deoroller auf der GOND, das wär’s… ein vorgezogener Affentanz! Na Steffen, wie sieht’s aus 😉
Ansonsten reizen uns natürlich viele Bands, ob es mit den Local Bastards oder Artefuckt auf Tour geht, man mit den Rogers ein Festival rockt oder auch ein Clubgig mit den Broilers. Wir sind für jeden Spaß zu haben.

Für Bands, die noch nicht so bekannt sind, heißt es oft Klinken putzen und Leute mobilisieren. Was glaubt ihr, warum sich viele Leute so schwer tun, auch unbekannte Bands zu supporten?

Wem sagst du das, dieses Thema kennen wir natürlich auch zur Genüge. Es gibt in Zeiten des Internets einfach potentiell sehr viele Bands aus allen Ecken Deutschlands, die ich mir per Klick sofort anhören könnte. Jeder von uns kennt diesen Informations-Overkill als Fan und auch als Musiker aus der eigenen Erfahrung. Damit man da im Gedächtnis hängen bleibt, muss man als Band schon recht viel Aufwand betreiben, da kann man den Fans keine Vorwurf machen.
Aber in unsrem Fall ist natürlich klar: jeder der uns nicht supportet ist doof 😛 #Affenliebe

Was würdet ihr euch diesbezüglich wünschen?

Leute, geht öfters mal auf Konzerte von Bands, die ihr nicht kennt!

Vielen Dank schon mal für den kurzen Ein- und Ausblick. Letzte Frage: Ihr spielt auf dem Spreewald Rock Festival 2019 – Bier geht auf euch?

Sorry, wir trinken nur Bananenschnaps aber den gibt’s reichlich, jedenfalls, wenn du dich in den Affenkäfig traust. 😉

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 25 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute findet man mich meistens lauthals mitsingend in der ersten Reihe auf diversen Konzerten und Festivals. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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