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Rückschlag im Interview: ALLES HAT SEINE ZEIT 

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Lesedauer
2 Minuten

NIEMALS SO WIE IHR ist nun bereits stattliche drei Jahre alt, doch Corona und eine personelle Änderung bei Rückschlag sorgten dafür, dass das Nachfolger-Album etwas länger dauerte. Am 27.11.2022 startete der Vorverkauf zu ALLES HAT SEINE ZEIT. Stehen die Zeichen auf Ende oder nur auf Abschied eines Teilabschnittes? Rückschlag nahmen sich die Zeit und beantworten euch, was es mit dem Abschied auf sich hat. 

VRR: Ihr bringt bald euer Jubiläumsalbum heraus, wie ist dabei euer Gefühl nach 15 Jahren?  

Rückschlag Silvio: Auf jeden Fall ist es ein erlösendes Gefühl und wir sind stolz auf das Ding, weil es echt mit sehr viel Arbeit verbunden war und jetzt endlich soweit ist. Es hat wesentlich länger gedauert als gedacht und unterstreicht dieses Jubiläum noch mal ganz besonders. Ich denke, das kann man auch an einigen Songs hören. 

VRR: Eure kommende Single Auskopplung durften eure Fans bereits in Delitzsch hören. „Auf Wiedersehen“ – stehen die Zeichen auf Abschied? Oder ist nur Zeit für Veränderung? 

Rückschlag Silvio: Also, mit „Auf Wiedersehen“ haben wir ja erstmal Social Media geflutet und in den Teasern zum Song raushängen lassen, dass dieses „Auf Wiedersehen“ Good Bye bedeutet. Ist natürlich nicht so! Ganz im Gegenteil, wir wollen euch unter anderem auch diesen Song noch so oft und lange wie möglich um die Ohren hauen. Ich denke aber, dass  neben diesem Song, das ganze Album für Veränderung steht. So ausgereift und technisch stark aufgezogen waren die vorherigen Alben nicht. Da hat sich schon was gewandelt in den letzten Jahren. 

Rückschlag Oli: Sowohl als auch. Veränderungen hatten wir in letzter Zeit, schon alleine durch den Abschied von Kevin, mehr als genug. Nun ist es an der Zeit, auf Wiedersehen zu sagen. 

VRR: Es wird das erste Album mit eurem neuen Schlagzeuger Jordi sein. Meint ihr, das ändert etwas? Also, dass die Lieder eventuell anders klingen? 

Rückschalg Silvio: Ja, Jordi hat schon einen eigenen Sound und eine hier und da andere Charakteristik. Er ist aber natürlich auch bestrebt, die „alten“ Songs möglichst originalgetreu zu spielen, aber das klappt auch nicht immer. Da kommt schon ein anderes Klangbild bei raus, das aber vermutlich nur dem wirklich geübten Hörer auffallen dürfte. Fakt ist aber: Er klingt auch schon knallig und beißt sich durch die Songs! 

Rückschlag Oli: Jordi bringt eine Menge Energie mit, was man definitiv hören kann. Wir werden außerdem eine Menge Zeit und Kraft in unsere live Performance investieren, um euch noch mehr Kraft entgegenbringen zu können. Die neuen Songs haben eine Menge Power und ich freue mich, wenn wir dann gemeinsam auf Wiedersehen sagen können. 

VRR: Möchtet ihr noch einmal eure persönlichen Gedanken zum Album äußern?  

Rückschlag Silvio: Meine persönlichen Gedanken stecken wie immer in den Texten. Aber die Scheibe macht mich schon stolz. Es ist das beste Stück unserer Historie und teilweise hätte ich nicht gedacht, dass wir zu sowas imstande wären. Es hat zweieinhalb Jahre gedauert, die Songs so einzuschleifen, von Corona über Banddasein zu zweit und zahlreiche Hürden rund um die Produktion bis zum Tag der Veröffentlichung. „Rückschlag ist Programm“, aber hey, hier sind wir! Und das bleibt noch eine ganze Weile so, wenn es nach mir geht! 

Rückschlag Oli: Das Songwriting und die ganze Produktion hat sich ja nun leider über eine zu lange Zeit gestreckt und die Platte sollte eigentlich schon viel eher kommen. Aber am Ende hat sich das Warten gelohnt und wir halten alle ein geiles Ergebnis in den Händen und der ein oder andere Song wird für Überraschungen sorgen. Die Scheibe ist abwechslungsreich und Musikalisch breit gefächert und damit definitiv unsere beste Platte. Freut euch darauf und bleibt dran. 

Anmerkung VRR:

Keine Sorge an alle, die jetzt mit Spannung auf das Album oder wenigstens die Review warten. Die Review folgt! 

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

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