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Interview Me on Monday – Teil 2

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Lesedauer
2 Minuten

In Teil 1 durftet ihr die Jungs schon ein wenig kennenlernen und ich hoffe, ihr habt schon einmal reingehört. Doch wusstet ihr, dass Rock am Ring einen Band Contest hatte? Was denkt ihr, wie es für eine so kleine Band ist bei einem solchen Bandcontest mit zumachen? Wie waren die Aufgaben und hättet ihr gedacht, dass sie bis unter die Top 3 gekommen sind?

Der Warsteiner Bandcontest

VRR: Ihr wart unter den Top 3 des Warsteiner Bandcontest für einen Slot auf dem Rock am Ring. Ihr musstet Coversongs aus anderen Genres zu euren eigenen Songs machen, diese waren Electric Callboy mit “We got the Moves” und MC Fitti “Einhorn fang”. Wie war diese Aufgabe für euch, einen vorhandenen Hit in euren Stil abzuändern?

 Me on Monday (Luke): Den beiden Songs der bekannten Künstler unseren eigenen Charme zu verleihen, war herausfordernd. Eigentlich hatten wir zu dieser Zeit bereits mit der Albumproduktion zu unserer kommenden Platte “FAR FROM OVER” alle Hände voll zu tun. Wir haben es dennoch versucht und entstanden sind zwei Songs mit jeweils unterhaltsamen Video. An beiden Drehtagen hatten wir wirklich viel Spaß und ich glaube, das sieht man auch in den Musikvideos. Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut sie euch gern auf YouTube an.

VRR: Wie war euer Gefühl, unter den Top 3 zu sein?

Me on Monday (Max): Unter den Top 3 zu sein, war schon ziemlich verrückt! Wie schon gesagt, waren wir eigentlich mitten in den Aufnahmen und Planungen für unser erstes Album. Unsere Köpfe steckten voller Ideen für die kommende Crowdfunding-Aktion, Musikvideos, Artwork und Merchandise. Alleine diese ganzen Ideen zu bündeln und zu ordnen, stellte uns neben unserem „normalen“ Leben vor eine ordentliche Herausforderung. Als wir dann unter den Top 3 Bands gelandet sind, mussten wir kurz mal auf die „Pause-Taste“ drücken, weil so viele Dinge parallel passierten und man den Erfolg gar nicht wirklich wahrgenommen hat. Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir im Januar im Proberaum saßen und erfahren haben, dass wir den 2. Platz belegt haben. Wir mussten uns daraufhin in den Arm nehmen und wirklich mal den Moment genießen und fühlen, was wir da eigentlich geschafft haben. Es ist ein wahnsinnig schönes Gefühl!

VRR: Würdet ihr es wieder tun?

Me on Monday (Max): Ja, wir würden es wieder tun! Mit dem Contest plus Album haben wir unsere persönlichen Belastungsgrenzen ziemlich ausgereizt. Wir haben in dieser Zeit viel über uns selbst gelernt und unsere Motivation für die Band enorm gepusht. Man darf nicht vergessen, dass das alles kurz vor Weihnachten 2021 passiert ist. Da möchte man auch gern mal zusammen Kekse naschen und Kinderpunsch schlürfen. Das Ganze entwickelte sich im Zuge des Warsteiner Finales dann zu Pizza auf der Eislaufbahn mit der Filmcrew. Das hat man auch nicht alle Tage!

Kommende Live-Shows

VRR: Steht eine eigene Headlinertour an?

 Me on Monday (Max) : Für den Sommer 2022 stehen viele neue Shows im Kalender und unsere Spielzeit wird langsam wie bei den großen! Hierfür kann man uns gern auf Instagram folgen, um kein Konzert mehr zu verpassen. Die Headlinertour ist bisher ein unerfüllter Traum auf der Bucketlist. Aber wir haben bisher ziemlich viel erreicht und arbeiten sehr hart daran, auch das noch hinzubekommen! Wir spielen aber auch das allererste Mal im Ausland, in Jelenia Gora an der deutsch-polnischen Grenze. Tour Feeling kommt also auf jeden Fall auf!

Anmerkung VRR: Bucketlist auch Löffelliste – ähnlich einer letzten Wunschliste oder „das muss ich noch tun bis“ Liste

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

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