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Diese zehn Alben verschwinden nie aus der Playlist – Teil 2

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Lesedauer
2 Minuten

Madball – SET IT OFF

1988 war es, als Sänger Freddy Cricien mit 12 Jahren Madball gründete. Die Band bestand hauptsächlich aus Mitgliedern der Band Agnostic Front. Auch sein Bruder Roger Miret, der Sänger bei Agnostic Front ist, spielte in den Anfängen den Bass bei Madball. Bis dann nach zwei EPs, mit der Veröffentlichung von SET IT OFF im Jahr 1994, Madball in neuer Besetzung an den Start ging. Madball ist bis heute und vor allem durch dieses Album die Brücke zwischen Agnostic Front und Sick Of It All. Purer New York Hardcore. Nicht zu hart, nicht zu konfus, mit jeder Menge Rhythmus, Energie und prägenden Refrains. Wenn eine Band nach Sick Of It All in die Hall of Hardcore gehört, dann definitiv Madball.

Discipline – BULLDOG STYLE

1998, nach einer EP und dem Debütalbum, schmissen die Niederländer BULLDOG STYLE auf die Oi-, Punk- und Skinheadszene. Streetpunk, Streetcore, Oipunk. Nennt es, wie ihr wollt. Dieses Album hat Hymnenstatus für die Harrington und Boots Träger. Mit Titeln wie „Neverending Story“, „Stompin` Crew“ oder „All For One And One For All“ wurde die Musik für die Working Class neu definiert.

Everlast – WHITEY FORD SINGS THE BLUES

1996 startete der ehemalige Frontmann bei House Of Paine die Arbeiten am zweiten Album. Aber erst 1998 wurde es veröffentlicht. Whitey Ford erlitt während der Aufnahmen einen Herzinfarkt. Gerüchte besagen, dass er sich für diese Art von Musik entschieden hat, weil sein angeborener Herzfehler Musik wie bei House Of Pain mit dieser Anstrengung nicht Mehr zuließ. Wie auch immer, dieser Silberling ist ein Garant für jede Alltagslage. Mit einem Bier und Kippe im Garten sitzen, eine lange Autofahrt oder Liebeskummer. Das Teil geht immer. Country Rock’n’Roll der Extraklasse.

Dropkick Murphys – SING LOUD, SING PROUD!

2001, nach zwei tollen Alben, schickten die Dropkick Murphys SING LOUD, SING PROUD! in den Ring. Irish Folk Punk Rock nach Lehrbuch, aber ohne die trockene Theorie. Schon Titel Nummer eins „For Boston“ lässt meine Geschmacksnerven nach einem kühlen Kilkenny lechzen. (Ich mag Guinness nicht.) Hier stimmt einfach alles. Kein einziger Titel fällt aus der Rolle. Sehr geil bei diesem Album sind die Gastauftritte der Sänger von The Pogues und Cock Sparrer. Es ist bis dato das Beste, was die Gang musikalisch geleistet hat.

Brightside – TRUE FORCE

Jetzt fetz ich euch noch einmal eine richtige Breitseite um die Ohren. 2001 kam das Beste, was es an deutschem Hardcore je gegeben hat, ans Licht der Welt. 43 Minuten purer, brutaler und nie schwächelnder Hardcore aus Kassel. Leider das letzte Album. Ähnlich wie Madball schlagen Brightside für mich eine Brücke, indem sie Melodie und Brutalität in ein musikalisches Meisterwerk verpacken. Grandios.

Weimar – AUF BIEGEN UND BRECHEN

Ihr wisst, was euch erwartet.

Jörg Hentzgen
Mit Baujahr 1976 nicht mehr so ganz jung, bin ich im Herzen der Republik, in Anhalt aufgewachsen. Mit 19 Jahren zog es mich nach Baden-Württemberg. Aufgewachsen mit Heavy Metal á la Metallica, Slayer und Kreator etc., pubertierte ich mit dem Punk bis ich dann mit dem New York Hardcore erwachsen wurde. Es gilt: “Ob Metal oder Punk, in deutsch oder englisch, Hauptsache mir gefällt´s.

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