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Deutschrock Pöbelkönige – Teil 2 

Im Deutschrock gehört Pöbeln zum guten Ton

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Lesedauer
2 Minuten

Neider sind auch immer ein ganz heikles Thema. So ziemlich jeder musste sich schon einmal mit diesen rumärgern. Anstatt anderen einfach einmal ihr Glück zu gönnen, wird hinter dem Rücken gelästert, was das Zeug hält. Hämatom fand mit „Leck mich“ genau die richtigen Worte dazu. Ja ja du kannst es. Bist wohl der Karajan des kleinen Mannes. Du kleine beschissene Hure geilst dich an mir auf. Ich sag dir was, ich scheiß drauf. Dir wird schlecht, wenn du mich hörst, das ist nur der Neid, weil meine Zeilen im Gegensatz zu deinen Geschichte schreiben. Hier hast du meinen Arsch, ich wünsche dir viel Spaß. Fick dich hinein, du wirst mich nie erreichen, denn dein Schwanz ist zu klein. Leck mich, leck mich du Wichser, leck mich, leck mich, leck mich du Wichser!“  

Ähnlich angepisst sind wohl die Jungs von Grenzen/Los von ihren Missgönnern gewesen, als sie die Zeilen zu „Ihr habt uns unterschätzt“ verfassten. In diesem Song wird zwar mäßig gepöbelt, dennoch eine klare Message gesendet. „Ihr habt uns unterschätz, ihr habt uns unterschätzt! Habt nie an uns geglaubt, nur eurer Meinung vertraut. Ihr habt euch überschätzt, ihr habt euch überschätzt. Ihr miesen kleinen Spinner. Das ist mein Mittelfinger!“ 

Peinliche Bananenbieger 

Jeder kennt sie. Die Menschen, die absolut von sich und ihren Fähigkeiten überzeugt sind, förmlich vor Selbstbewusstsein nur so strotzen und einfach alles besser wissen, aber letztlich nur völlig peinliche Bananenbieger sind. Oft möchte man diesen Exemplaren so richtig die Meinung sagen, lässt es dann aber doch sein, weil man einsehen muss, dass diese Personen absolut beratungsresistent sind und jede Unterhaltung die reine Zeitverschwendung wäre. 

Toxpack mit „Arschloch“ und Frei.Wild mit „Fick dich und verpiss dich“ sehen das wohl anders und lassen sich ordentlich über diese Menschen aus. „Du denkst du bist der größte, spielst hier den großen Held. Doch eigentlich bist du nur ein Arschloch. Du bist ein Meister im Erzählen, du weißt alles und kennst jeden. Doch dass du mich langweilst das raffst du nicht.“ „Sieh zu, dass du Land gewinnst und geh mir aus dem Weg, denn wenn ich die Geduld verlier ist es vielleicht zu spät. Ich sag’s dir ehrlich ins Gesicht ich kann dich echt nicht leiden, denn wer einmal ein Arschloch ist, wird es auch immer bleiben!“ Wie recht die Herren von Toxpack damit haben.  

Lasst die Musik für euch sprechen 

Frei.Wild ist vielleicht sogar noch ein Stück deutlicher mit ihrer Aussage. „Erstens, du bist ein Arschloch. Zweitens, warst immer ein Arschloch. Drittens, du bleibst ein Arschloch!
Siebtens, achtens, neuntens, zehntens, fick dich! Fick dich und verpiss dich, keiner hier will dich. Mein Gott, du bist so jämmerlich. Fick dich und verpiss dich.  Checkst du’s oder checkst du’s nicht, dass du unser aller Arschloch bist?“ 

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Denkt daran, wenn euch das nächste Mal jemand richtig nervt, lasst einfach die Musik für euch sprechen.  

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