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Alarmbaby Interview – Teil 1

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Lesedauer
2 Minuten

Alarmbaby ist eine nicht ganz so klassische Deutschpunk Band, jedoch zeichnen sie sich mit ihrem besonderen Stil aus. Die Band um Sängerin Mary-Anne überzeugt mit tollen Stilmixen und besonders scharfen Gitarrenparts. Im Teil eins des Alarmbaby-Interviews wird es um den musikalischen Lebenslauf von Sängerin Mary-Anne und die Bandgründung gehen.

VRR: Mary-Anne, du hast eine ganz schön lange musikalische Geschichte. Punkkins, Smells like Grandma, Wendy I’m Home und Agatha sind Bands, in denen du aktiv warst bzw. noch bist. 2017 warst du dann schließlich bei The Voice of Germany, zwei Jahre später erblickte Alarmbaby das Licht der Welt. Steht dies in einem Zusammenhang?

Mary-Anne (Sängerin Alarmbaby): Ich hab mein Leben lang schon in Bands gespielt. Momentan bin ich eben Sängerin der Band Alarmbaby und der Band Agatha. The Voice war natürlich ein weiterer Schritt in meinem musikalischen Lebenslauf. Ich hab meine Produzenten Tobias Langer und Stephan Hinz damals über einen Kollegen kennengelernt, der ebenfalls einer der Kanditat*innen von The Voice war. Das sind natürlich immer alles glückliche Fügungen und am Ende hängt das ja alles zusammen.

VRR: Was hast du aus deinen bisherigen Projekten an Erfahrung mitgenommen?

 Mary-Anne (Sängerin Alarmbaby): In erster Linie, wer ich sein will. Mir war schon früh klar, dass ich ein Bandmädchen bin. Ich könnte mir nicht vorstellen, alleine ohne meine Musiker*innen auf der Bühne zu stehen. Meine Bands bedeuten auch immer ein Stück weit Familie für mich und das gibt mir natürlich Sicherheit. Außerdem weiß ich natürlich auch, wie viel Arbeit eine Band ist. Klar, es macht total Spaß und ich liebe meinen Beruf, aber es ist auch manchmal hart und anstrengend, wie überall anders auch.

VRR: Hat The Voice dich musikalisch beeinflusst?

Mary-Anne (Sängerin Alarmbaby): Ich habe dort unheimlich viel gelernt. Aber ich würde nicht sagen, dass es mich musikalisch beeinflusst hat. Die Zeit war sehr spannend und ich habe dort viele tolle Menschen kennengelernt, die nach wie vor zu meinen engsten Freund*innen gehören. Als ich zu The Voice ging, wusste ich allerdings schon sehr genau, dass die Rockschiene meine ist und habe das dort auch so durchgezogen und kommuniziert.

VRR: So viel zu dir, Mary-Anne, was bewegt deine Kollegen? Wie haben sie zur Musik gefunden?

Mary-Anne (Sängerin Alarmbaby): Die Jungs haben auch alle schon in diversen anderen Bands gespielt, das heißt auch die Jungs wussten genau, was auf sie zukommt. Alle drei haben vorher schon viel Erfahrung gesammelt und sind sehr vertraut mit ihren Instrumenten.

VRR: Wie seid ihr als Band zueinander gekommen? Wie kam es zur Gründung von Alarmbaby?

Mary-Anne (Sängerin Alarmbaby): 2019 hab ich angefangen mit meinen zwei Produzenten an dem Album „Killamädchen“ zu schreiben. Wie schon gesagt, bin ich ein Bandmädchen, deshalb war mir schnell klar, dass ich eine Band brauche, um dieses Projekt zu realisieren. Simon und Antonin waren schnell gefunden und es war Liebe auf den ersten Blick. Jonny kam etwas später dazu, aber auch hier war es ein „match made in heaven“. Ich könnte mir keine besseren Bandmitglieder wünschen.

VRR: Wie würdet ihr den Stil von Alarmbaby beschreiben? Sollen eure Lieder bei den Fans etwas auslösen? 

Quelle: Alarmbaby

Mary-Anne (Sängerin Alarmbaby): Ich finde es immer etwas schwierig, unseren Musikstil zu beschreiben, würde uns aber schon im Deutschpunk mit diversen Einflüssen ansiedeln. Wir finden es immer spannend, mit verschieden Musikstilen zu spielen und bauen so manchmal eben ein kleinen Rap Teil oder sowas ein.

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

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