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Me on Monday – FAR FROM OVER VÖ 26.08.2022 

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Lesedauer
1 Minuten

Vor drei Jahren lernte ich die Jungs von Me on Monday kennen. Schon damals war ich überzeugt, dass ihre Musik Brücken baut. Endlich durfte ich die Jungs nicht nur zu einem kleinen Plausch einladen (VRR berichtete in drei Teilen), sondern auch das erste Album der Leipziger hat nun endlich das Licht der Welt erblickt. 

 Track Liste: 

  1. Hope on (feat. Rudi Schwarzer) 
  2. Sleeping Alone 
  3. Nothing (feat. Flash Forward) 
  4. The Greatest Thing 
  5. Follow 
  6. Under the Ice 
  7. I’m losing my home 
  8. Hurry Up (feat. Attic Stories) 
  9. The best Time of your Life 
  10. Circles 
  11. When it’s time to go 
  12. Far from Over 

Die bisherigen Veröffentlichungen  

Bis zum aktuellen Release von FAR FROM OVER wurden bereits drei Singles samt Videos veröffentlicht. Im Interview mit der Band erwähnte ich bereits, dass die ersten beiden Songs sehr melancholisch waren und ich schon befürchtet, dass die Jungs sich in ruhigere Gefilde begeben. Doch zu diesem Zeitpunkt war „The best Time of your Life“ noch nicht veröffentlicht, danach änderte sich auch meine Meinung. Am Release Tag folgte noch die Single „Nothing“, damit war mein erst Eindruck komplett vergessen. Es wird keine weiteren Singles geben, aber die, die da sind, sind mit wundervollen Videos versehen. Ihr habt die Wahl zwischen zwei gefühlvolleren und nachdenklicheren Texten und zwei tanzbaren und rockigen Titeln. 

Das Album 

Man beginnt das erste Album nicht nur direkt mit Hoffnung, sondern auch mit einem Featuring. „Hope on“ heißt der Starter-Song, welcher ganz à la Me on Monday einen sanfteren Einstieg mit sich bringt, doch mit den Sekunden zu einem Tanzbaren Klassiker wird. Dass Rudi Schwarzer (Shouter der Band Annisokay aus Halle an der Saale) hier mit beteiligt ist, wertet den eh schon verdammt coolen Titel noch mal auf. Doch auch der Titelsong „Far from Over“ brachte mir Gänsehaut. Die fünf Leipziger haben ihre Musik auf eine knapp 40 Minuten lange, einmalige Scheibe gebündelt. 

Fazit 

Wie ich bereits im Interview mit den Fünf schrieb, verfolge ich die Jungs schon länger. Ich bin stolz darauf, sie diesen Weg begleitet zu haben und ihn weiter begleiten zu werden. Ihr Album ist großartig geworden und gehört in jedes CD Regal, wo guter Pop-Punk-Rock ein Zuhause hat. Sie haben ihren eigenen Stil, welchen ihr nicht noch einmal findet. Es ist eine Mischung aus klassischem Pop-Punk aus den Anfängen der 2000er gepaart mit modernen Elementen, wie unter anderem aus dem Posthardcore. Sonst sage ich immer „reinhören lohnt sich“. Hier muss ich gestehen, wenn ihr auf den Stil steht, dann ist reinhören Pflicht.  

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

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