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Voltwechsel im Interview – Neues für die Ohren aus Österreich

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Lesedauer
5 Minuten

Im März nächsten Jahres erscheint FREI UND DOCH GEFANGEN, das Debütalbum von Voltwechsel aus Österreich.  Vollgas Richtung Rock hat einmal vorgefühlt, was wir von dem Album erwarten können und wie die Jungs die Szene erobern wollen.

VRR: FREI UND DOCH GEFANGEN lautet der Titel des Debütalbums, das im März 2023 erscheinen wird. Das lässt viel Interpretationsspielraum. Was könnt ihr uns bereits jetzt schon über euer Debütalbum verraten?

Voltwechsel: Ja, das ist richtig und zu 100% beabsichtigt. Jeder soll sich dazu seine eigenen Gedanken machen und hineininterpretieren, was immer er mag. Was wir euch schon jetzt sagen können: Das Album wird sehr tiefgründig. Jeder Song regt zum Nachdenken an und fordert den Hörer auf, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Manchmal mag der Hörer denken, er verstehe sofort den Text, bis ihm dann auffällt, um was es wirklich geht.

VRR: Hat euer Debütalbum einen Themenschwerpunkt bzw. eine Kernaussage?

Voltwechsel: Der Themenschwerpunkt dieses Albums liegt auf Selbsterkenntnis: wer bin ich, was will ich, was will ich nicht, was bedrückt mich, was kann ich tun, um etwas daran zu ändern? Das betrifft natürlich nicht jeden Song, aber es spiegelt den Hauptkern wider.

VRR: Welche Songs liegen euch besonders am Herzen und warum?

Voltwechsel: „Geboren um zu sein!“ Das ist unsere Debütsingle, mit der wir an die Öffentlichkeit gingen. Mit diesem Song ist Voltwechsel geboren. Wir haben nicht gedacht, dass dieser Song solche Wellen schlagen würde, aber scheinbar haben wir da irgendeinen Nerv getroffen. Und „Wir sind eins!“ Dieser Song ist uns auch besonders wichtig, denn er symbolisiert das, was wir sein wollen! Uns liegen aber alle Songs am Herzen, denn jeder einzelne prägt die Geschichte von Voltwechsel!

Ich geh schiffen … geh üben!

VRR: Wie habt ihr die Zeit im Studio erlebt?

Voltwechsel: Aufgenommen und gemischt wurde das Album im Abnormal Audio Assault Tonstudio unseres Drummers Nino. Auch das Mastering wurde größtenteils von ihm übernommen. Ja, da gibt es einige Szenen, die im Kopf bleiben und über die wir jetzt und wahrscheinlich noch in 10 Jahren lachen werden.

Ein Beispiel: einer der Gitarristen kam absolut unvorbereitet ins Studio zur Recording Session. Nino war eh schon angespannt, da er immer sehr viel um die Ohren hat und der aufzunehmende Part wollte und wollte einfach nicht sitzen. Irgendeine höhere Macht wusste es einfach zu verhindern. Ninos Kopf wurde rot und schwoll gefühlt um das Doppelte an, bis er plötzlich von seinem Stuhl aufsprang und schrie: Ich geh schiffen … geh üben!

Wir konnten seine Reaktion in diesem Moment natürlich völlig nachvollziehen, das hat dann auch der Schuldige eingesehen. Jetzt lachen wir immer lautstark darüber und kriegen uns oft nicht ein.

VRR: Gab es Menschen, die euch besonders inspiriert oder unterstützt haben?

Voltwechsel: Oh ja, da gibt es viele, die uns unterstützt haben. Unsere Freunde und Familien, unsere Partnerinnen und natürlich all die Supporter, die sich teilweise echt den Arsch für die vier Jungs aus Österreich aufreißen. Inspiriert wurden wir von allen Möglichen. Von unserer Umwelt und den ganzen äußeren Umständen zum Beispiel. Das Leben bietet so viel Inspiration für ein musikalisches Ausleben und die Texte entstehen natürlich oft durch gewisse Erfahrungen, die Patrick in seinem Leben so geprägt haben.

VRR: Ein Blick zurück: wie war der Weg von der Idee bis zum fertigen Album?

Voltwechsel: Lustigerweise verdammt kurz. Es haben sich echt viele gewundert, wie wir in so kurzer Zeit so viel auf die Beine stellen konnten. Ganz ehrlich: Wir fragen uns das selbst oft. Die Band gibt es ja immerhin erst seit Frühjahr 2021. Da sprechen wir von der reinen Gründung. Bis man ein gemeinsames Miteinander aufgebaut hat und sich aufeinander eingespielt hat, vergehen oft Monate. Ich denke einfach, wir waren alle so motiviert und heiß darauf, endlich wieder auf der Bühne zu stehen, dass wir alles auf eine Karte gesetzt haben. Jetzt oder nie war dabei unsere Devise. Patrick begann sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, um Songs zu schreiben. Die Anderen kümmerten sich im Background um alles andere. Nach den ersten gemeinsamen Erfolgen verflog dann auch bei jedem der letzte Zweifel und der Weg war frei für etwas ganz Großes – unsere Geschichte.

Das Album wird sehr vielschichtig.

VRR: Bis zur Release dauert es noch ein paar Tage. Was können wir bis dahin erwarten?

Voltwechsel: Bis zum Release erscheint auf jeden Fall noch die ein oder andere Singleauskopplung mit Musikvideo. Was wir jetzt schon verraten können: Die nächste Single wird komplett anders klingen, als die Songs, die wir bisher veröffentlicht haben. Diese Entscheidung fiel ganz bewusst, um zu zeigen, dass wir nicht nur grungelastige, melancholische Midtempo Nummern machen, sondern auch Gas geben können. Das Album wird sehr vielschichtig, deshalb auch der Entschluss, als nächste Single etwas Härteres zu veröffentlichen. Die Promotion fürs Debüt machen wird dieses Mal nicht selbst und lassen Profis ran, die ihr Handwerk verstehen!

VRR: Wird es euer Album als einfache Version geben oder habt ihr auch Specials geplant?

Voltwechsel: Ist unsere CD nicht schon Special? (lachen) Es wird nur eine einfache Version im Digipack geben, sowie Bundles mit Shirt und/oder Sweater. Das schien uns aktuell am Sinnvollsten.

VRR: Wie werdet ihr den Release-Tag verbringen?

Voltwechsel: Am Release-Tag haben wir eine Show, die bereits vor dem Release-Datum feststand. Das wird dann sozusagen eine inoffizielle CD-Release Show. Ich glaube an dem Abend lassen wir es uns mal so richtig gut gehen!

Entspannen? Was ist das?

VRR: Was werdet ihr in der Zeit bis zum Release machen? Entspannen und warten, dass es soweit ist?

Voltwechsel: Entspannen? Was ist das??? Nein im Ernst, zum Ausruhen ist jetzt die falsche Zeit. Wir müssen an uns und der Live-Performance arbeiten und haben uns bewusst gegen Shows bis zum Release entschieden. Jetzt heißt es proben, proben, proben! Der letzte Live-Auftritt findet am 26.11. statt, dann ist bis Ende März Pause angesagt.

VRR: Wo kann man euch nächstes Jahr live sehen? Wird es zum Album eine Tour geben?

Voltwechsel: Kurz und knapp: Ja! Wir machen eine Album Tour quer durch Deutschland. Um das zu realisieren, haben sich Glory and Fame so richtig für uns ins Zeug gelegt. Dafür nochmals vielen Dank! Die Termine und Locations werden schon bald bekanntgegeben. Wir freuen uns wie kleine Kinder auf die Tour und würden am liebsten schon morgen losfahren! Neben der Tour sind wir mal hier, mal da in Deutschland zu sehen und natürlich auch in Österreich. Geplant ist jetzt bereits sehr viel. Lasst euch überraschen.

VRR: Mit wem würdet ihr gerne einmal auf der Bühne stehen? 

Voltwechsel: Gute Frage. Da gibt es so einige Künstler, bei denen es eine große Ehre wäre, mit ihnen gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Wir hatten ja bereits die Ehre, im Rahmen einer Veranstaltung der Stadt Graz, in der Halle des Orpheums spielen zu dürfen. Es war schon magisch auf dieser Bühne zu stehen, auf der bereits große Weltstars standen und performt haben. Das Knistern auf der Bühne war jedenfalls deutlich zu spüren.

Mit Glory & Fame sehen wir einen starken Partner an unserer Seite.

VRR: Wo seht ihr euch in 10 Jahren?

Voltwechsel: Auf vielen großen Festivals. Gemeinsam mit Thomas und dem Rest der Crew von Glory and Fame wachsen und entwickeln wir uns weiter. Für uns ist jede Art der Weiterentwicklung positiv und wir freuen uns schon auf das, was noch kommt. Natürlich wollen wir noch viele Touren spielen und den Leuten live auch etwas bieten. Mit Glory & Fame sehen wir einen starken Partner an unserer Seite, die gemeinsam mit uns das Schiff schaukeln.

VRR: Was möchtet ihr unseren Lesern noch sagen?

Voltwechsel: Wir sind dankbar über den bisherigen Support und all die Nachrichten der Leute. Wir freuen uns über jeden, der uns schreibt, um uns sein ehrliches Feedback zu geben. Dankbarkeit allein reicht natürlich nicht, deshalb gibt’s in der Vorweihnachtszeit auch ein paar Geschenke von uns. Lasst euch überraschen, was die Voltwechs’ler bringen. Wenn ihr unsere Musik mögt, dann unterstützt uns in welcher Form auch immer. Eure vier Jungs aus Graz

Julia Rathgeber
Julia, für immer 30,5 Jahre alt, aus Kassel. 2018 aus Liebe zur Musik und der Lust zum Schreiben zu VRR gekommen, um ihre überschüssige Energie und Kreativität und schlagfertige Ausdrucksweise auf Papier zu bringen. Nachdem sie einmal versehentlich zur Kamera griff, legt sie diese kaum noch aus der Hand. Sie und ihre Nikon trotzen Wind & Wetter, um das perfekte Bild einzufangen.

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