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Interview mit Indecent Behavior

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Lesedauer
2 Minuten

Die vier Saarbrückener Schlagzeuger Flo, Sänger Henrik, Gitarrist Chris und Bassist Denis sind ein echter musikalischer Geheimtipp. Sie bringen den Pop-Punkrock auf eine tanzbare, tiefgründige Ebene. Eine Band, die nach dem Konzert mit dir ein Foto für ihre Erinnerung macht.

Die eigene Tour

VRR: Eure Headliner Tour ist kaum vorbei. Gab es ein besonderes Erlebnis, eine besondere Stadt, die euch in Erinnerung bleiben wird?

Indecent Behavior: Die gesamte Tour wird uns auf jeden Fall immer in Erinnerung bleiben. Es war unsere erste Headliner-Tour und wir hatten jeden Abend deutlich mehr Leute da, als sich unsere kleinen 15-jährigen Ichs bei unserer Gründung erträumt hätten. Es hat so unglaublich gutgetan, in den ganzen Städten auf der Bühne zu stehen und zu sehen, dass es wirklich Menschen gibt, die sich für unsere Musik und unsere Band interessieren! Besonders war natürlich der spontane Squat-Pit in Köln, haha!

Anmerkung VRR: Squad Pit = Kniebeuge. Ich hab dies dann auch direkt vor kurzem bei einem Konzert getestet, einfach genial witzig. Beim nächsten Konzert machen wir das alle mal oder was meint ihr? Also, wenn ihr mich seht, kommt zu mir und lasst uns alle anderen verwirren.

VRR: Wie war es, gemeinsam mit Weltwärts die kleinen, gemütlichen Stages zu erobern? Würdet ihr die Jungs wieder mit auf Tour nehmen?

Indecent Behavior: Auf jeden Fall! Weltwärts haben uns bei zwei Shows supportet. Sie waren zu Gast in Leipzig und Hamburg. Wirklich super Jungs und sehr gute Musik! Wer die nicht kennt, sollte definitiv mal reinhören!

VRR: Gibt es etwas, was bei der nächsten Tour nicht fehlen darf?

Indecent Behavior: Schlafmasken!

Der Bandname

VRR: Seid ihr wirklich so unanständig, wie euer Name verlauten lässt? Oder sollte man diesen vielleicht gar nicht übersetzen?

Indecent Behavior: Na, wenn ich das erzähle, nimmt es doch komplett die Spannung raus.

Anmerkungen VRR: Was euch das jetzt sagt: geht auf deren Konzerte, es wird einmalig, einzigartig, unvergesslich. Ich spreche aus Erfahrung. Leipzig war der absolute Hammer.

Neue Tour? Neues Album?

VRR: Einige von euch waren vor kurzem beim Full Force Festival in Ferropolis. Wäre das ein Traum vor solch einer Kulisse oder gar auf solch großem Festival zu spielen?

Indecent Behavior: Auf jeden Fall! Das Full Force hat uns wirklich gut gefallen. Super Location, super nette Menschen, geile Bands! Uns da einzureihen wäre natürlich der Wahnsinn! Wir haben dieses Jahr schon das ein oder andere Festival dabei, auch eine Nummer größer und in der Vergangenheit schon schöne kleine Festivals gespielt! Festival-Shows sind einfach immer was Superbesonderes, weil man mit so geilen Bands zusammenspielen kann und so viele coole Leute trifft!

VRR: Eurer aktuelles Album BRIGHT DAYS wird nun auch schon zwei Jahre alt. Gibt es denn schon Pläne für ein neues? Der Song Satellite lässt ja schon auf etwas Neues hoffen.

Indecent Behavior: Also, ganz vielleicht arbeiten wir ja an neuem Material. Vielleicht wird es dazu auch ein neues Album geben. Vielleicht auch eine neue Tour. Es bleibt spannend.

Anmerkungen VRR: In der Zwischenzeit empfehle ich euch wärmstens in beide Alben reinzuhören, diese findet ihr auf allen gängigen Streaming Portalen (Spotify und Co). Es „feels like Home“, wenn ihr einmal reingehört habt.

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

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