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33RPM: Kleines Konzert – großes Debüt

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Lesedauer
3 Minuten

Wir schreiben den 02.04.2022, irgendwo im nirgendwo in einem Dörfchen in Bayern und trotz des Wintereinbruchs waren wir froh, uns auf die Reise gemacht zu haben. Zu einem ja fast legendären Debüt.

Die 4 Jungs von 33RPM – Punkrock mit Ändi und Danny haben geladen. Da kann man schließlich nicht Nein sagen. Eine Hand voll Freunde und Wegbegleiter sollten dabei sein, wenn sich Danny, Ändi, Leon und Tschögi zum ersten Mal auf einer Bühne zeigen.

Wenn gleich auch in anderer Konstellation die Bühnen schon oft gerockt wurde, war es doch dieses Mal etwas ganz Besonderes. Ein Album steht an und ist quasi in der Geburtsvorbereitung.  Dieses Debüt war irgendwie der Ultraschall aufs Album selbst. Wir dürfen und sollen also gespannt sein.

Laut Einladung sollten sich alle um 18 Uhr vor Ort einfinden, na das war ja einfach, zumindest für unsere Reisegruppe Ost – natürlich nicht. Nach etlichen Kilometern zu viel und einigen Wendungen später haben wir es aber dann doch gefunden. Zum Glück, denn wenn ihr wüsstet, was wir verpasst hätten.

Als wir ankamen wurden wir herzlichst empfangen und es war für alles bestens gesorgt. Da der Winter uns das Grillen verboten hat, gabs dafür jede Menge Pizza, Snacks und sogar für mich als Vegetarier eine ‘extra Wurst’ – lecker Tacos. Das leibliche Wohl war also mehr als bestens bedient, Getränke in Massen und für jeden Geschmack. Auch das Ambiente war echt punkig gemütlich.

Gedämpftes Licht, Bierzelt-Garnituren und coole Leute

Einige kannten sich bereits persönlich, einige über Social Media und wiederum andere lernten sich dort kennen. Alles in allem eine wirklich kleine aber geile Gesellschaft. Nachdem dann jeder begrüßt und vorgestellt wurde, gab es Essen und wir warteten gestärkt auf das, was da auf uns zukommen sollte.

Kein stilles Örtchen

Der Proberaum von 33RPM war nun also zur Konzertlocation umgebaut und um 20 Uhr sollte es dann endlich los gehen, wobei auch vorher keine Langeweile aufkam. Persönlichkeiten wie ein Mark Forster Double füllte die Spielpausen und bespaßte die Kinder. Nebenbei aß er ihnen sogar die Pombären weg.

Als die Jungs von 33RPM dann endlich die Bühne betraten, war es wie elektrisiert. Der ganze Raum stand unter Spannung. Mit „Zurück zum Beton“ als Cover von den Broilers ging es los und man merkte wie die Anspannung langsam verging. Danny kam und nahm uns direkt mit. Manche Gäste im wahrsten Sinne des Wortes. Er holte den einen oder andern direkt auf die Bühne. Die Stimmung war schnell auf 100.

Neben Coversongs von den Onkelz, Kärbholz, Goitzsche Front und SDP gabs natürlich exklusiv auch die ersten eigenen Songs zu hören. Hierzu gehört auch ein Duett, welches Danny und Rienne zusammen singen. Eine wundervolle Ballade, die einfach Gänsehaut pur entstehen lässt. Rienne kennen wir ja bereits aus einem Projekt, welches 33RPM mit ihr gestartet hatte. „Gemeinsam“ so der Song, wir haben bereits darüber berichtet.

Eine andere Premiere sollte uns auch nicht vorenthalten bleiben: Jean Luc Band, Chris von der Band Leidbild, Einhorn Krieger und 33RPM performten ungeprobt und spontan den Wetteinsatz von Hansi –

„Hulapalu“. Was für eine Performance, da blieb kein Auge trocken und kein Mundwinkel unten.

Songs wie „Deutschland“ von Rammstein oder „Im Wahnsinn gefangen“ von Weimar ließen sich die Jungs auch nicht nehmen zu covern. Und das in absoluter Top Qualität. Als Rausschmeißer gabs unerwartet aber passend und den Nerv der Zeit treffend „Bonhoeffer – Von guten Mächten“. Danny, Ändi, Tschögi und Leon haben mit einer atemberaubenden Bühnenpräsenz sowas von abgeliefert und von der anfänglichen Aufregung war nichts mehr zu sehen.

Nach einer so langen Durststrecke war das für alle Beteiligten ein wahres Fest. Voll mit guter Musik, einer hammer Stimmung und einer Band, bei der man spürt, sie sind bereit. Bereit für die Bühne. Bereit für euch da draußen. Schweißgebadet aber glücklich verließen die Jungs nach 2 Stunden die Bühne und alle waren einfach nur geflasht. Beeindruckend und sympathisch zugleich.

Nach der Show ist vor der Show. Wir saßen noch ein wenig zusammen, quatschten, lachten, tranken zusammen und ließen alles auf uns wirken. Wenn das nur ein Debüt unter Freunden war, was erwartet uns dann für ein Feuerwerk auf größeren Bühnen?! Ich will es mir nicht ausmalen, sondern live erleben.

So wurden wir alle an diesem Abend zu Nachbarn der ersten Stunde.

33RPM Debütkonzert – Galerie

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