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Stunde Null und Willkuer bekommen Club Verbot

Willkommen in Deutschland Tour

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Lesedauer
2 Minuten

Selbstverständlich bekommen die Bands aus Südtirol und dem schönen Schwabenland kein Clubverbot. Da sollte der ein oder andere Clubbesitzer vielleicht dennoch darüber nachdenken, wenn wir überlegen was Stunde Null und Willkuer da auf der Bühne geliefert haben. Abriss vom Feinsten, wir sagen es euch. Die „Willkommen in Deutschland Tour ist nun Vergangenheit und hier haben wir nochmals ein paar kleine Erinnerungen sowie am Ende des Artikels ein paar exklusive Einblicke in Bild und Farbe, vom Konzert im Frankfurter Nachtleben.

Gemütlich gingen die Eintritte vonstatten, während sich die einen mit Merch und Getränken eindeckten, sicherten sich die anderen direkt die Plätze in der ersten Reihe oder kümmerten sich um die drückende Blase. Kleine Locations haben den Vorteil, von überall Gute Sicht zu bieten. Selbst ganz hinten hatte man das Gefühl, in der ersten Reihe zu stehen. Die größte Location durfte hier das MS Complex in Mannheim gewesen sein.

Eine Stunde nach Einlass wurde es auf und vor der Bühne laut und WILLKUER betraten die Bühne. Die Schwaben sind längst keine Unbekannten mehr und so rissen sie die feierwütige Menge direkt mit sich. Neben ihren Krachern von Album Nummer eins wie „Scheissegal“ oder „Für immer ist ne lange, lange Zeit“ gaben die Fünf auch drei neue Songs von ihrem im März erscheinenden Album zum besten. Wer bereits auf dem Heimspiel der Jungs war, hatte auch bei der Choreografie zum gleichnamigen Song keinerlei Schwierigkeiten und so ragten und klatschten die Hände im Takt in die Höhe.

Stunde Null zerlegen die Clubs

Die Stimmung war ausgelassen, die Stimmen laut und die Temperaturen in den Clubs schossen in die Höhe, als die Jungs von Stunde Null die Bühne betraten. Geprägt wurde der Auftritt der Barbianer vom Wechsel der bekannten harten Töne wie beispielsweise „Freiheitsfahnen statt Krieg und Heer“ und den gefühlvollen Klängen von „Keiner stirbt heilig“. Im Publikum waren die bekannten orange leuchtenden Luftballons zu sehen. Etwas sentimental wurde Aaron, als er den Song „Phönix aus der Asche“ ankündigte und erzählte dem Publikum, wie es zu diesem Song kam und warum dieser ihm so viel bedeutet.

Drei Tage off Days waren den beiden Bands gegönnt bevor es am 26.10.2022 zu den drei letzten Shows ging. Nach Frankfurt ging es weiter nach Köln und Lübeck. Zu den letzten beiden Shows gesellten sich dann noch die Jungs von Silenzer welche im Vorprogramm unterstützten.

Beim Tourabschluss in Lübeck schauten die Fans nicht schlecht, als Plötzlich fünf als Stunde Null verkleidete Personen in den Club und schlussendlich auf die Bühne traten – die Schwaben von WILLKUER hatten sich einen kleinen Scherz erlaubt um die Südtiroler zu überraschen und ihnen für die tolle Zeit zu danken. Aus dieser Tour scheint eine gute Freundschaft zwischen den Bands entstanden zu sein und wir sind gespannt, ob man die beiden in Zukunft noch öfter auf einer Bühne sehen wird.

Hier ein kleiner Einblick in die Frankfurt Show aus dem Backstage!

Nicole Scherer
Ich bin 27 Jahre und durch meine Eltern bereits mit Rockmusik aufgewachsen. Da mein Vater als Tontechniker unterwegs war habe ich recht früh gelernt was gute Musik ausmacht und ob eine Band, vor allem Live, gut klingt. In der Teenie Phase mischte sich dann zu dem bis dato englischen Rock und Punk Genre immer mehr der Deutschrock in meine CD Sammlung und dieser Linie bin ich bis heute treu geblieben. Prinzipiell ist mir der Stil egal, Hauptsache ich höre Gitarre, Bass und Schlagzeug. „Musik ist mein Blut, was ich zum leben brauch. Der Rhythmus, mein Herzschlag spürst du ihn auch?“ – Goitzsche Front

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