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Den Onkelz sei ein Fest – G.O.N.D. 2018

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Lesedauer
3 Minuten

Wenn im Landkreis Amberg ca. 20.000 Arme gen Himmel gestreckt sind und taktvoll die Klänge der rauen Rockmusik begleiten, kann es nur eines bedeuten – das größte Familienfest, das die deutschsprachige Rockszene je gesehen hat, öffnet erneut die Pforten in Rieden-Kreuth. G.O.N.D. – ein Festival wie ein Orkan. 12 Jahre Familientreffen, 12 Jahre Abriss, 12 Jahre Freundschaft und pure Leidenschaft!

Ca. 10.000 begeisterte Rockfans aus Österreich, Deutschland und der Schweiz finden den Weg vom 12. bis zum 15. Juli zur größten Onkelz Nacht (G.O.N.D.) Deutschlands. Ein Festival wie ein Orkan, auf dem über 54 Live-Acts das Festivalgelände und die Riedener Festhalle mit einer hohen Vielfalt an Klängen beschallen und die Massen begeistern. Dazu muss man erwähnen, dass es die G.O.N.D im Vorfeld nicht einfach hatte, denn ein weiteres Festival beschattet den Süden Deutschlands. Wenn man sich aber die Bilder der diesjährigen G.O.N.D. anschaut, ging diese bedrohliche Erscheinung komplett an der G.O.N.D. vorbei. Im Gegenteil! Die Besucher wissen wo sie hingehören. Timo und Kiedi haben mal wieder gezeigt, was sie und die gesamte Crew auf dem Kasten haben.

Auch Newcomer sind willkommen!

Leidbild begeistern die Festhalle

Hoch anzurechnen ist den Veranstaltern vor allem auch, dass sie neben namhaften Bands wie Stahlzeit, Kärbholz, Ost+Front und vielen weiteren, für die aufstrebenden Newcomern der Szene eine kleine aber feine Bühne bieten. Die zierliche Bühne in der Festhalle ist aber keinesfalls zu unterschätzen und wird bereits Donnerstags in den frühen Vormittagsstunden gut besucht. Mehrere hundert Leute fanden sich bereits bei Leidbild ein, eine Band die erst seit Mitte 2015 besteht und es schon jetzt auf die G.O.N.D. und deren Bühne geschafft hat – mit Recht! Bilder sagen mehr als tausend Worte und die übertragene Energie auf die Masse war deutlich zu spüren und zu hören.

Timo und Kiedi mit der Crew

Selbstverständlich gibt es immer mal kleine Schönheitsfehler und nicht jedem Besucher schmeckt das Essen so, wie es serviert wird. Was allerdings nur einen kleinen, fast unbedeutenden Prozentsatz ausmacht. Nörgler gab und gibt es schließlich schon immer und überall. Bestens konnte man das schon im Vorfeld auf Facebook erkennen. Viele wollten daran glauben, dass es sich bei dem Donnerstags (Secret)-Headliner um Frei.Wild oder sogar die Onkelz handelte. Dass die Hütte voll war und die Besucher “Pogo, Party und Promille” mit den Krawallbrüdern feierten, die ihr Handwerk seit Jahrzehnten beherrschen und mit fetten Pyro-Effekten daher kommen, bewies wieder die These der niedrigen Prozentanzahl an Nörglern. Die Crowd nahm den Secret-Headliner dankend und mit voller Kehle an.

Zur Bildergalerie gehts HIER entlang!

Die nächsten Tage liefen vom Programm natürlich ähnlich. Ein Augenblick der Trauer und der Freude zugleich fand am Samstag Abend statt. Zu Gedenken des verstorbenen Thomas Hess, der ehemalige Produktionsleiter und langjährige Freund der Veranstalter und seiner gesamten Crew, riefen Kiedi und Timo nach einer bewegenden Ansage zu einer Schweigeminute auf. 10.000 Fans verstummten zu Ehren des fünften Onkels, bevor es mit 9mm weiter ging. Ein Mensch bewegt 10.000 Menschen…

Es wird nochmal richtig heiß!

Der abschließende Headliner der G.O.N.D. 2018 war Stahlzeit. Eine der bekanntesten und authentischsten Rammstein-Tribute-Bands. Mit einer atemberaubenden Pyro- und Bühnenshow begeisterten sie die Massen vor der Bühne und rundeten das Programm der Veranstaltung perfekt ab.

Gehen wir abschließend aber mal auf das Gesamtpaket der G.O.N.D. 2018 ein: Was machte die G.O.N.D. für mich aus? Ganz klar, das noch immer familiäre Flair. Trotz der Größe dieser Veranstaltung, schaffen es Kiedi, Timo und die Crew, immer das beste Resultat und den höchsten Spaßfaktor für jeden einzelnen Besucher zu erzielen. Vor allem für einen unschlagbaren Preis! Wo bekommt man 54 Bands für nicht einmal 2€ pro Band geboten? Das Gelände ist dazu optimal gewählt. Sowohl das Infield, welches mit einer herausstechenden Auswahl an Getränken und Fressbuden glänzen kann, als auch die Tatsache, dass sich der Campingplatz in unmittelbarer Entfernung um das gesamte Bühnengelände befindet. Selbst wenn man es mal nicht zu seiner Lieblingsband geschafft hat, weil das ein oder andere Bier dazwischen kam, konnte man aus nächster Nähe den Klängen der Musik lauschen. Die G.O.N.D. 2018 war ein voller Erfolg und präsentierte bereits ein paar richtig fette Bands für das kommende Jahr 2019.

  • Unantastbar
  • Kärbholz
  • Goitzsche Front
  • Zaunpfahl
  • uvm

Wir sind gespannt was die Veranstalter uns noch für das Jahr 2019 bieten werden und freuen uns wenn die Tage wieder gezählt sind und es 2019 erneut auf große Reise geht – auf zur G.O.N.D., zur Onkelz-Partymeile!

Hier geht es zur kompletten Galerie:

G.O.N.D. 2018

Marco Stahl
2010 infizierte mich Broilers bei meinem ersten "richtigen" Live-Konzert in der noch alten Batschkapp in Frankfurt. Seit jeher war mein Werdegang geebnet und mit wachsender Begeisterung gründete ich 2017 dann Vollgas Richtung Rock. Mein Motto: "Man lernt nicht zu sprechen, um dann das Maul zu halten". -Foiernacht

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