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Philipp Burger: Noch 4 Shows und dann ist Schluss 

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Philipp Burger tourte in den vergangenen Wochen und Monaten mit seinem Soloprojekt durch die Clubs und gab außerdem zahlreiche Lesungen seiner Biografie „Freiheit mit Narben“. Jetzt sei aber Schluss damit. Philipp kündigte gestern die vorerst letzten vier Shows an, bevor er das Soloprojekt wieder begräbt. 

In den sozialen Medien gab es dazu ein klares Statement: „(…) merkt euch bitte alle genau diese 4 Dates unten auf dem Plakat. Denn das werden für lange, lange Zeit die letzten Philipp Burger + Band Liveshows sein. Danach weht über Philipps Kopf über sehr lange Strecken nur noch eine Flagge. Und zwar die des Frei.Wild-Geweihs. Genau so war es ausgemacht, genau so war es gut, genau so ist es wichtig und richtig, genau so wird und muss es sein. Dann kommt auf dieses Soloband-Kapitel erstmal der Deckel drauf.“ Wann und ob Philipp danach nochmal mit seinem Soloprojekt ein Revival feiert, ist noch unklar. 

Offene Türen für Frei.Wild 

Weiter in dem Statement hieß es, dass vor allem diese kleinen Clubshows im Rahmen des Soloprojektes und die intensive Auseinandersetzung mit seiner Biografie auch für Frei.Wild ungeahnte Möglichkeiten eröffneten. Es wurde spekuliert, welche Faktoren dafür wohl eine Rolle gespielt haben könnten: 

„Von Anfang an hatte sich das Buch „Freiheit mit Narben“ nicht ohne Knirschen im Getriebe auf den heiligen Werkzeugpfad in Richtung Klarheit und Transparenz gemacht. Dafür wurde es geschrieben, dafür wurde es veröffentlicht, dafür wurde von Philipp so tief geschürft und gegraben. (…) Umso schöner ist es, jetzt langsam, aber sicher zu erkennen, dass diese Autobiografie für ihn, für Föhre, Zegga und Jonas, für Frei.Wild und die ganze Bande mehr in Bewegung gebracht und am Ende auch mehr erreicht hat, als jedes verdammte Lied, Posting, Interview, als jede Erklärung und jeder Verweis zuvor. Ja, manche für immer verschlossene Tür, steckte wie in einem aufgequollenen Türstock schier ewig fest und scheint sich jetzt dann doch zu lockern.

Oder war es das erste Solo-Album „Kontrollierte Anarchie“ oder das „Grenzland“ Bauwerk? Waren es die Lesungen, die Radiobesuche, das Zuhören, die Diskussionen mit Leuten auf der Straße wie auch mit Fachleuten aus der Politik, mit Sozialpädagogen in Schulen oder manche Einladung bei einem TV-Sender? Oder am Ende vor allem diese absolut geilen, mega-familiären Liveshows mit und vor deutlich weniger Publikum, das jede Zeile mitgesungen und gefeiert hat, in gänzlich anderen Hallen und Orten als bei Frei.Wilds Arenashows? Waren es die ausbleibenden Medienaufschreie und die dadurch weniger angepeitschten Fan-Reaktionen, die bei Philipps „Peripherie-Konzerten“ außerhalb der A-Städte ausblieben und nicht, wie so oft, in Shitstorms und verhärtete Diskussionen mündeten? (…) 

Ganz ehrlich, was genau hier der entscheidende Hebel war und das Ruder umgelegt hat, ist Philipp letztlich egal und das kann und darf es ihm auch sein. Wichtig ist, dass da was geknackt wurde, dass auch die aber hunderttausenden Frei.Wild-Fans nun einen leicht neutraleren Blick erfahren und vor allem, dass das über Jahre leidenschaftliche Mitziehen von Familie, Bandkollegen, Crew und Fans nicht umsonst war. (…)“ 

Tourdaten 

  • 27.09.2024 Trockau 
  • 28.09.2024 Gera 
  • 29.09.2024 Dresden 
  • 30.09.2024 München 

Wer die letzten Philipp Burger Shows nicht verpassen will, sollte sich schnell noch seine Tickets sichern: https://www.eventim.de/artist/philipp-burger/ 

Redaktionell verantwortlich für diesen Artikel:

"Immer Vollgas und keine Angst vorm Scheitern. Immer Vollgas, immer nach vorne immer weiter..."

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