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Die Top 7: Deutsche Rock-Songs zum Thema Angst

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Zitternde Knie, Schweißausbrüche und der Drang am liebsten sofort in einem Loch im Boden verschwinden zu wollen – Angst. Dieses Gefühl hat bestimmt jeder von uns schon einmal empfunden. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe immer leichte Probleme damit, mir vorzustellen, dass sich auch gestandene Rockmusiker so fühlen könnten. Scheinbar kennen einige das aber ganz gut, denn es gibt eine erstaunliche Anzahl von Songs zu diesem Thema. Hier sind die Top-Songs zum Fürchten:

1) Versus: „Angst (ist nur ein Wort)“

„So ist die Welt kein bunter Ort. Die Angst lauert überall hier und dort. Doch könntest du die Sonne sehn, einmal in Liebe auferstehen…“, so fassen Versus den Gemütszustand ängstlicher Menschen am Ende ihres neuen Songs zusammen und malen sich aus, wie es wäre, sich nicht zu fürchten. Sänger Nils spricht dabei aus eigener Erfahrung, denn er gab VRR gegenüber an, dass er selbst oft ängstlich ist.

2) Unantastbar: „Keine Angst“

„Warum zögerst du? Warum zweifelst du an dir und machst dich immer wieder klein?“, fragt Joggl zu Beginn des Liedes, um dann im Refrain allen Angsthasen Mut zuzusprechen: „Komm aus dir raus! Zeig dich der Welt! Keine Angst, keine Angst, weil du kein Verlierer bist!“. Der Song fängt perfekt das lähmende Gefühl ein, um dann gleich den Ausweg zu bieten.

3) Saltatio Mortis: „Mauern aus Angst“

Auch hier findet man das beklemmende Gefühl und den Umstand, dass ängstliche Menschen sich oft selbst in ihrer Freiheit berauben: „Hinter Mauern aus Angst, einer Festung aus Wut, sperr ich mich ein, versteck mich gut. Hab mich dir gestellt, dafür sitz ich jetzt ein. Hinter Mauern aus Angst mit mir allein.”

4) Kärbholz: „Mutmacher“

„Du bist stärker als du ahnst! Lass dir von niemandem sagen, dass du irgendwas nicht kannst!“. Mit diesen Worten rufen Kärbholz im Refrain von „Mutmacher“ jeden von uns dazu auf, an uns zu glauben. Das ist aber nicht das einzige Lied der Band zum Thema Angst. Sie sind wahre Spezialisten auf diesem Gebiet und beschäftigen sich auch in weiteren Liedern wie „Stein und Sand“, „Sink oder Schwimm“ und „Deine Angst“ mit dieser Thematik.

5) Böhse Onkelz: „Angst ist nur ein Gefühl“

Die Onkelz wissen, dass man der Furcht in den meisten Fällen nicht trauen sollte und beschreiben sehr treffend, wie dieses Gefühl uns manipuliert: „Die Angst erfindet und belügt, verwirrt dich und betrügt. Es ist die Angst, die Angst, die mit dir spielt. Doch Angst ist nur ein Gefühl.“

6) Frei.Wild: „Nichts kommt schlimmer als erwartet“

Auch die Jungs aus Südtirol wissen, dass Ängsten nicht zu trauen ist: „Vertrau jetzt einer Sache, die viele Ängste nichtig macht: Denn nichts […] kommt noch schlimmer als du es erwartest, nichts kommt wirklich so hart.“ Die treffende Botschaft ist:  Manchmal ist es besser erst einmal kurz durchzuatmen, als in blinde Panik zu verfallen.

7) Slime: „Wem gehört die Angst“

In diesem Song geht es eher um Massenhysterie und ein grundlegendes Angstgefühl in unserer modernen Zeit.  Das Gefühl wird dabei so plastisch beschrieben, dass es wirklich jeder nachvollziehen kann: „Sie sagt dir renn und schrei und kämpf, solange bis du nicht mehr kannst oder versteck dich und verreck an mir! Doch wem gehört die Angst?“.

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Über mich:
Ich, 37 Jahre alt, bin wie die meisten hier mit der Musik von „Die Toten Hosen“ und „Die Ärzte“ groß geworden. Mein erstes Rock-Konzert (von Unantastbar) besuchte ich dann aber trotzdem erst vor zwei Jahren. Da mich bei diesem Konzert das Fieber gepackt hat, trifft man mich seitdem immer wieder auf Konzerten an – ich hab ja so viel nachzuholen! Das ist mein Ausgleich zu meinem Alltag mit Studium (auch spät angefangen) und Seniorenbetreuung. Mein Motto: Besser spät, als nie!

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