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20 Jahre Frei.Wild – 20 Jahre wahre Freunde Unterwegs

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Wir kommen auf den Punkt. Nach etlichen Jahren der Abstinenz sind Frei.Wild zurück auf den Brettern, die die Welt bedeuten und feiern vor 30.000 Fans ein Spektakel der Superlative. Die Motivation, die Begeisterung, die Kraft und die Tiefgründigkeit in den Texten der Südtiroler Formation sind präsenter und lauter als je zuvor. Und das, liebe Freunde oder auch geehrte Gegner, war nur der Anfang! Ps. Unsere Fotos findet ihr am Ende des Berichtes!

60.000 Hände und ein Fahnenmeer im gefüllten Dresdner Stadion

Der Augenblick der Stunde war gekommen, als sich die Flächen vor den Schleusen des Rudolf-Harbig-Stadion schon am frühen Nachmittag mit tausenden von Fans füllten. Viele Monate scharrten wir bereits mit den Hufen und endlich, durften wir wohl einen der größten Tage für uns und für Frei.Wild erleben. Die Schlange des Showtrucks war mehrere hundert Meter lang. Das Stadion: Mit schwindend geringen Resttickets ausverkauft.

Während sich das Stadion füllte, ließen sich die ersten Blicke auf die gigantische Bühne, mit verhältnismäßigen noch gewaltigeren LED-Wänden, erhaschen. Dass dieses imposante Schaubild schon wenige Stunden später in Flammen stehen würde, konnte man bereits vermuten. Die Bühne türmte sich imposant, gespickt mit brachialen Pyroelementen vor den tausenden Zuschauern auf, die bereits ungeduldig mit ihren Fahnen schwenkten und sich dem Mildgehopften hingaben.

Der Menge einheizen – Martino Senzao, Baumi und WilliamT.

Während die Frei.Wild-Crowd den Gastronomen (und dem eigenen Gemüt) ordentlich einheizte, erklommen Martino und Baumi die Bühne und gaben ein bunt gemischtes Musik-Set aus der Dose zum Besten und moderierten dazu einige bekannte Gassenhauer an. Die ersten Blicke über die Menge lies schon eine erste Einschätzung zu, was hier zu späterem Zeitpunkt noch passieren würde. Die Stimmung war enorm.

Mit WilliamT., einem wohl eher unbekannteren Act, wurden hier die ersten instrumentalen Live-Töne durch die Boxen gejagt. Mutig, einen doch eher „unbekannten“ Act einem derart großen Publikum vorzusetzen. Mit gespaltenen Meinungen war zu rechnen, aber aus eigener Sicht betrachtet, war die Stimmung weiterhin am aufheizen und die Jungs haben eine wirklich geile Performance abgeliefert. Warum muss es auch immer „klassischer Deutschrock“ sein?

30.000 Kehlen forderten ihren Tribut

Jeder, der bereits auf einem Frei.Wild Konzert war, kennt das Prozedere. Die grölenden Frei.Wild-Rufe wurden lauter, das Intro setzte ein und die Stimmung war am Siedepunkt angelangt. Zumindest fürs Erste. Frei.Wild kamen auf die Bühne. Mit dem Intro und einem sauberen Übergang zu „Wir reiten in den Untergang“ wurde das Stadion durch flammende Lichter geflutet, die in den ersten Reihen eine gigantische Show boten und die ersten Ränge definitiv zum Schwitzen brachten. Frei.Wild in Höchstform und mit merkbar unbändiger Spiellust hatten 25 Songs inklusive Intro im Gepäck. Die Auswahl war handverlesen und mit dem Besten vom Besten aus 20 Jahren Frei.Wild! Eine gigantische Lichtshow ergänzte die großzügige Bühne. Mit Songs wie „Halt Deine Schnauze“, „Wir schaffen Deutschland“, „Yeah, Yeah, Yeah“ und auch alten Klassikern wie „Irgendwer steht Dir zur Seite“ und „Hoch hinaus“, gab es wohl keine Frei.Wild-Generation, deren Wünsche offen blieb. Nach etlichen Pyroeinlagen kam es zum Grande Finale. Ein Medley aus Songs aller Jahre wurde mit Freunden wie Warthy (Produzent) oder auch Jonas Rabensteiner (Produzent / Gitarrist bei Stunde Null) an der Gitarre gefeiert. Eine wahnsinns Performance von den Gast-Gitarreros und Frei.Wild. Am Ende gaben die Fans bei „Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben“ nochmal Alles und der Konzertabend wurde mit einem Feuerwerk der Gefühle und wirklich geilen Pyroeffekten beendet. Chapeau Frei.Wild, wir gratulieren euch zu diesem denkwürdigen Abschluss und die ersten 20 Jahre Geweih. Auf euch, auf die kommenden 20 Jahre und dann demnächst auch eine fette Tour! Wir hoffen, wir dürfen wieder dabei sein. Wir haben hier noch eine kleine Fotostrecke für euch:

20 Jahre Frei.Wild in Dresden – Galerie

Marco Stahl
2010 infizierte mich Broilers bei meinem ersten "richtigen" Live-Konzert in der noch alten Batschkapp in Frankfurt. Seit jeher war mein Werdegang geebnet und mit wachsender Begeisterung gründete ich 2017 dann Vollgas Richtung Rock. Mein Motto: "Man lernt nicht zu sprechen, um dann das Maul zu halten". -Foiernacht

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