Anzeige


Was die maskierten Himmelsrichtungen, Hämatom, auf die Bühne zaubern, ist fernab der Norm. Die Bühnenshow mit ihren Pyroeffekten, sowie der Bezug zu den Fans, sollte man in der heutigen Zeit nicht als selbstverständlich hinnehmen. Das ist Entertainment und jeden Cent wert. Mit den Vorbands Dymytry und Kaizaa im Gepäck und der bereits halb verstrichenen Tour, parkten die 4 Jungs ihren Tourbus in der Mainmetropole Frankfurt.

Hämatom sorgt für Andrang

Selbst bei unserer Ankunft, kurz vor Beginn der Show, standen noch etliche Menschen am Einlass und wurden von den Security in die Halle gelassen. Nach dem Einlass hob sich innerhalb weniger Minuten explosionsartig die Stimmung der vielen Fans. Mit Kaizaa als Opener des Abends, machte Hämatom alles richtig. Der gesunde Mix verschiedener Einflüsse gefiel mir persönlich hervorragend.

Nach einer kurzen Umbauphase kamen Dymytry auf die Bühne. Hämatoms tschechische Freunde haben erst kürzlich mit Nord, Ost, Süd und West einen gemeinsamen Song veröffentlicht. „Behind the Mask“. Ehrlich gesagt ging die Musik von Dymytry an meinem sonst so üblichen Geschmack vorbei – umso besser war es, dass ihre Live-Performance gewaltig rockte. Ich wurde förmlich in den Bann gezogen. Purerer Wahnsinn, mit welcher Motivation die maskierten Jungs die Massen zum Beben brachten.

Nach der letzten Umbauphase und dem hissen des großen Vorhangs an der Bühne, wusste man es geht gleich los. Nach wenigen Minuten warf ein großer Scheinwerfer sein Licht auf die weißen Vorhänge und läutete somit das Intro ein. „Es wird Zeit für neue Hymnen“.

Der Startschuss fällt!

Nord eröffnete das Spektakel, eingepfercht in einen Käfig, der nach kurzer Zeit mit einem lauten Knall aufbrach und die Bestie frei lies. Das Konzert glänzte mit einer Vielfalt aus alten und neuen Liedern und präsentierte die Jungs in einem Gewand, das man nicht bei jeder Band erkennen kann. Das Highlight des Konzertes stellte der Moment dar, als Süd sich über das Händemeer in der Batschkapp tragen lies und dabei auf einem extra dafür angefertigten Schlagzeug spielte. Wo gab es sowas bitte schon einmal? Crowdsurfen ist von gestern! Neben spannenden Pyroeffekten, lauter und rasanter Musik, begeisterten die 4 Jungs ebenfalls mit einem kleinen Akustik-Stück, für das sie den Weg durch die Menschenmengen auf sich nahmen, um noch näher an den Fans zu sein. Ein durch und durch unterhaltsamer und gelungener Abend, den wir natürlich auch fotografisch für euch begleitet haben. Die Ergebnisse gibt es hier:

Hämatom – Bestie der Freiheit Tour – Frankfurt